Sobald Du eine Weile mit Deiner Werkbank arbeitest, kommt der Punkt, an dem Du etwas teilen willst — eine Rolle mit Deinem Co-Founder, eine Aufgabe, die richtig gut läuft, mit Deiner Teamkollegin oder Deiner ganzen Abteilung. Im Grunde ist das nichts Kompliziertes. Es braucht nur ein bisschen Vorbereitung.

Der Weg ist, Deine Werkbank in zwei Verzeichnisse aufzuteilen: eine geteilte Basis, die das ganze Team nutzt, und Deine persönliche Ebene, die nur Dir gehört. Beide hängst Du im selben Cowork-Projekt ein — über das kleine Plus fügst Du dem Projekt einfach einen zweiten Ordner hinzu. Diese Basis teilst Du dann über einen Dienst wie Dropbox, OneDrive oder NextCloud mit den Leuten, die mitarbeiten sollen.

Den Split baust Du nicht allein. Voraussetzung ist der aktuelle Sparringspartner 2.1 — wie Du ihn einspielst, zeige ich Dir im Werkbank-Update. Der neue Sparringspartner kennt das Konzept mehrerer Werkbänke und geht mit Dir ins Sparring: Was gehört in die gemeinsame Basis — Markenwerte, Stakeholder, die Rollen, die alle brauchen? Und was bleibt persönlich, weil nur Du daran arbeitest? Aus dieser Entscheidung baut er zwei saubere KONTEXT.mds und verschiebt die Inhalte, statt sie doppelt anzulegen.

Damit das im Alltag funktioniert, liest Cowork ab jetzt die KONTEXT.md jedes verbundenen Ordners. Eine kleine Projektanweisung legt die Reihenfolge fest: erst die Unternehmensebene, dann Deine persönliche. Spezifisch schlägt allgemein. Wenn Du in Deiner eigenen Werkbank bewusst etwas anders entscheidest als die Basis, gewinnt Deine Version. Im Alltag merkst Du von all dem nichts — Du tippst Deine Rolle, und das System lädt im Hintergrund beide Ebenen.

Die Technik ist schnell gebaut, im Video steht der Split nach einer guten Viertelstunde. Das Knifflige kommt danach: herauszufinden, wo der Schnitt liegt. Was ergibt Sinn zu teilen, was nicht? Das findest Du in Iterationen heraus, gemeinsam mit Deinem Team. Für ein kleines Team ist der geteilte Ordner der einfachste Weg. Wenn irgendwann zehn oder zwanzig Leute auf dieselbe Basis zugreifen, wird ein eigener Konnektor sinnvoller, der die Werkbank aus einem Wiki lädt — dazu kommt ein eigenes Video.