Typeless einzurichten ist relativ einfach — wenn Du die Knackpunkte kennst, an denen es bei den meisten hakt. Genau dafür ist dieses Video.
Du gehst auf typeless.com und lädst die Software runter — es gibt sie für Mac und Windows. Nach dem Installieren ziehst Du die App in die Applications, startest sie und meldest Dich an: E-Mail mit sechsstelligem Code, Google-Account oder Apple-Account.
Danach kommen die Berechtigungen, die Mac einfordert. Du klickst Dich durch die Systemeinstellungen, hakst Typeless an, gibst Dein Admin-Passwort ein — und erlaubst den Mikrofonzugriff. Der kleine Test im Einrichtungs-Dialog zeigt Dir am Ausschlag, ob das Mikrofon erkannt wurde.
Im Onboarding läuft Typeless dann ein paar Übungen durch — und Du lernst dabei die drei Shortcuts kennen, die das Programm ausmachen:
Funktionstaste — diktieren. Einmal drücken, sprechen, noch einmal drücken. Der Text landet dort, wo Dein Cursor steht. Die bewussten Ähms und die Selbst-Korrekturen, die wir alle beim Sprechen einbauen, bereinigt Typeless automatisch.
Funktionstaste + Shift — übersetzen. Du sprichst auf Deutsch, der Text landet auf Englisch — oder in welcher Zielsprache Du eingestellt hast.
Funktionstaste + Leertaste — mit dem markierten Text arbeiten oder eine Frage stellen. Du wählst einen Textabschnitt aus, drückst die Kombination, sprichst eine Anweisung („Rewrite into a viral Twitter post", „Please translate to English"), und ein LLM macht den Rest. Du kannst auch ohne markierten Text fragen — etwa „What's the latest AI news today?" — und Typeless recherchiert.
In den Einstellungen sind danach zwei Dinge wichtig: Wähl ein festes Mikrofon aus, nicht „Automatisch". Wenn Typeless jedes Mal neu entscheiden muss, ob es das Laptop-Mikro oder die Kopfhörer nimmt, kostet Dich das spürbare Verzögerungen im Sekundenbereich, bis das Diktieren startet. Und „Mute audio while dictating" mach ich aus — ich diktiere oft mit Musik auf den Kopfhörern und will nicht, dass die jedes Mal pausiert. Die Interaktionsgeräusche lasse ich an: Dann höre ich, dass es funktioniert, ohne hingucken zu müssen.
Diktieren statt Tippen ist ein Riesen-Gamechanger. Ich ärgere mich, dass ich nicht viel früher damit angefangen habe.
